Vadianbank Teaser
Ihre Bank

Portrait

Wir schreiben das Jahr 1811: In St.Gallen herrscht das Leintuch. Die Textil- und Stickereiindustrie blüht, das Kaufmannstreiben ist hektisch. Mit der Gründung der "Ersparungs-Cassa" entsteht die erste Bankinstitution, die sich in öffentlicher Hand befindet und deren Zweck von Anfang an wohltätige und uneigennützige Interessen verfolgt.

Mission und Werte

Vadian Bank - Die bürgerliche Privatbank
 
Die Vadian Bank ist seit 1811 der  persönliche Finanzsekretär ihrer Kunden. Auf Grund dieser Tradition besitzen wir ein festes Fundament an Kompetenzen, um für unsere Kunden Wohlstand aufzubauen und zu sichern.
Als bürgerliche Privatbank besitzen wir in der Bankenwelt eine einzigartige Positionierung.
 
Das „bürgerlich“ steht hierbei für unsere Wurzeln und unsere Verpflichtung gegenüber unserem Eigentümer, den Bürgern St.Gallens, und damit gegenüber der gesamten Region. Ein grosser Teil unserer Gewinne fliesst als Dividende an die Ortsbürgergemeinde zurück, die dieses Geld in ihren kulturellen, sozialen und gesundheitsorientierten Einrichtungen investiert. Unter anderem werden so die Kunst- und Kulturschätze St.Gallens erhalten, Wanderwege und Lehrpfade rund um St.Gallen gepflegt und Alters- und Gesundheitseinrichtungen für die Menschen in und um St.Gallen geschaffen. So dient unsere Bank neben den Bedürfnissen unserer Kunden auch einem höheren nachhaltigen Zweck.
 
 
 
Als Privatbank streben wir eine präferierte Stellung in der Schweiz an.
Dies erreichen wir, indem wir:
  • unseren Kunden die Beratungs- und Servicequalität einer erstklassigen Privatbank bieten
  • den Wohlstand unserer Kunden nachhaltig sichern und ausbauen
  • persönliche, von Vertrauen und Selbstverantwortung geprägte Beziehungen aufbauen und pflegen
  • in unserem Auftreten, persönlich und als Bank, den hochstehenden Ansprüchen unserer Kunden entsprechen.

 

Geschichte

1811   Gründung der "Ersparungs-Cassa" und damit des ersten Bankinstituts,
das im Besitz der öffentlichen Hand ist. Der erste Standort ist das "Haus zur Harfe", dort wo sich heute das Kino Corso befindet.
     
1867   Die Ortsbürgergemeinde St.Gallen erwirbt das damalige Stadthaus an
der Gallusstrasse 14. Die Ersparnisanstalt zieht ein und bleibt die nächsten 108 Jahre dort.
     
1896   Mit dem Handelsregistereintrag erfolgt die offizielle Namensänderung in "Ersparnisanstalt der Stadt St.Gallen".
     
1975   Die Ersparnisanstalt platzt förmlich aus den stadthäuslichen Nähten. Platzmangel zwingt zum Umzug an den Oberen Graben. Die Adresse beim Schiebenertor wird als Übergangslösung für rund zwanzig Jahre angesehen, bis ein idealer Standort gefunden wird.
 
1990   Die Ortsbürgergemeinde St.Gallen kann bereits 1981 dank einer grosszügigen Schenkung das "Haus zur Grünen Thür" erwerben. Nach dem Tod des wohnberechtigten Werner Kreier (1985) kann die Ortsbürgergemeinde St.Gallen über das Gebäude verfügen. Mit dem frühklassizistischen Gebäude ist der perfekte Standort für die Ersparnisanstalt der Stadt St.Gallen gefunden. Die Bank zieht einmal mehr um.    
     
2006   Ende August beginnt die vollumfängliche Renovation des Gebäudes. Nach der Fassade werden die Innenräume zeitgemäss umgebaut.
     
2006   Per 18.12.2006 hat der veraltetete Name "Ersparnisanstalt der Stadt St.Gallen" ausgedient. Die Bank erhält mit dem neuen Erscheinungsbild eine neue Strategie und vor allem einen neuen Namen: Vadian Bank.

 2011       Die Vadian Bank feiert ihr 200jähriges Jubiläum.

Das Haus

Das "Haus zur Grünen Thür" an der Webergasse wurde der Ortsbürgergemeinde St.Gallen von zwei grossherzigen St.Galler Bürgern grösstenteils vermacht. Ein Glücksfall für die Ortsbürgergemeinde, denn damit konnte sie gleich zwei Geschichtsträger zusammenbringen.

St.Gallen war um 1500 ein europaweit bekannter Exporteur für qualitativ hochwertige Leinwand. Auch das "Haus zur Grünen Thür" stand damals ganz im Zeichen der Textilhochblüte. Es war ein typisches Kaufmannshaus. Die Innenräume beherbergten die Wohn- und Geschäftsräume der Geschäftsherren.    

 

 

 

 

Vadian

Vadian ist allgegenwärtig. Auch heute noch, Jahrhunderte nach seinem Tod, scheint er mit kritischem Blick von seinem Denkmalsockel auf die Stadt herunterzublicken. Doch wer war der Mann mit dem klangvollen Namen?

Er war Bürgermeister der Stadt St. Gallen, Reformator, Humanist, Arzt und Theologe, zudem Ehemann und Vater. Er war ein Intellektueller, der seine Heimatstadt von ganzem Herzen liebte. Joachim von Watt (1484-1551), besser als Vadian bekannt, lebte ein vielschichtiges Leben und prägte die St. Galler Stadtgeschichte als eine ihrer markantesten Figuren.

 

Die Welt erlebte seinen Geist

Mit 17 ging Vadian an die berühmte Wiener Universität. Er nahm das neue humanistische Denken in sich auf. Er zeichnete sich besonders aus als Verfasser lateinischer Verse und erhielt die allerhöchste Auszeichung: Der Kaiser krönte ihn zum Dichter. Aus Joachim von Watt wurde lateinisch Joachimus Vadianus und daraus entstand die Kurzform Vadian. Der St.Galler begann eine glanzvolle Gelehrtenlaufbahn. Neben der Lehrtätigkeit als Professor studierte er Medizin. 1516 bekleidete er sogar das höchste Amt der Universität – das des Rektors. 1517 schloss er seine Studien mit dem Doktorat ab.

St.Gallen belebte sein Herz

Vadian kehrte 1518 als weltgewandter Humanist in seine Vaterstadt zurück. Der Stadt stellte er seine Dienste als Ratgeber zur Verfügung. Er arbeitete hier als Arzt, heiratete, nahm 1521 Einsitz in den Kleinen Rat und setzte sich unter dem Eindruck der Reformation intensiv mit der Theologie auseinander. Vadian beobachtete, kritisierte, forderte. Er zeigte sich offen für neue Einsichten und übernahm als Politiker Verantwortung für die Geschicke der Stadt. Während 25 Jahren stand er regelmässig als Bürgermeister an der Spitze der Stadtregierung. Er führte in St. Gallen die Reformation durch; er setzte sich auch ein für das wirtschaftliche Gedeihen der Stadt. Daneben führte er seine wissenschaftlichen Studien weiter. Er wandte sich der Geschichte zu und schrieb die erste grosse St. Galler Geschichte – ein bahnbrechendes Werk, das ihn zu einem der bedeutendsten Historiker seiner Zeit machte.Vadian prägte die Stadtgeschichte wie kaum ein anderer. Er war sich seiner Bedeutung auch bewusst. Könnte er heute durch die Stadt spazieren, wäre er sicher stolz darauf, dass sein Andenken weiterhin gepflegt wird.

 

St.Gallen

Die Vadian Bank ist in der Stadt St.Gallen zuhause. Gut 70'000 Einwohner leben in der grössten Stadt der Ostschweiz. Im Herzen St.Gallens befindet sich der Stiftsbezirk, welcher zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Der nahe gelegene Bodensee verbindet drei Länder.

Vadianbank - Olma

Anlässlich der OLMA und der OFFA findet zwei mal jährlich ein Jahrmarkt statt.



St.Gallen beheimatet eines der bekanntesten und ältesten Openair-Festivals der Schweiz. Seit 1977 geben sich verschiedene Künstler im Sittertobel ein Stelldichein.



Am Rande St.Gallens liegt ein wichtiges Naherholungsgebiet, der Wildpark Peter und Paul. Er beheimatet wilde Tierarten wie Luchse, Hirsche, Steinböcke, Wildschweine und Gämsen.



2005 fand in der Innenstadt die Aktion "St.Gallen bärenstark" statt. Es wurden 75 von Künstlern gestaltete lebensgrosse Bären aufgestellt.